Der Nahkauf am Lichtenturmweg schließt zum 31. Mai dieses Jahres. Damit entfällt für alle Anwohner/innen die Möglichkeit fußläufig einzukaufen.
Auf Initiative der DIP hatte im April zu diesem Thema eine Anwohnerversammlung stattgefunden, bei der auch Vertreter der Stadt anwesend waren. Bislang ist noch kein Nachfolger für das Lebensmittelgeschäft gefunden worden. Jetzt sind die Anwohner direkt an Bürgermeister Dreier herangetreten, mit der Bitte, doch noch eine Lösung für den Erhalt der Nahversorgung am Lichtenturmweg zu finden.

Wie kann es mit der Nahversorgung am Lichtenturmweg weitergehen? Über dieses Thema diskutierten am Donnerstagabend ca. 50 Anwohner in der Marienschule. Eingeladen hatte die Initiative zur Erhaltung der Nahversorgung am Lichtenturmweg, vertreten durch Peter Leppin. Auch die technische Beigeordnete der Stadt, Claudia Wanecke, Heiner Buitkamp als Vertreter der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) sowie der Fraktionsvorsitzende der DIP, Reinhard Borgmeier nahmen an der Versammlung teil.

Manche wollen es einfach nicht begreifen und dokumentieren damit ein zweifelhaftes Verständnis zum Rechtsstaat. Das Bundesverfassungsgericht hat den besonderen Schutz des Sonntags nachdrücklich untermauert. Die Verwaltungsgerichte haben engen Grenzen für die Sonntagsöffnung gezogen. Die Rechtslage ist eindeutig. Den Akteuren ist das seit langem bekannt. Durch hartnäckiges ignorieren haben sich Einzelhandel, Werbegemeinschaft und Verwaltung in eine schwierige Lage gebracht. Dafür jetzt Ver.di verantwortlich zu machen ist die klassische "Haltet den Dieb"-Politik.

Das Netzwerk Paderbunt, der Paderborner Flüchtlingsrat, der Verein „„Hilfe für Menschen in Abschiebehaft“ und das Paderborner Bündnis für Demokratie und Toleranz rufen zur Beteiligung am Aktionstag gegen Abschiebungen am 1. April auf!

Der Ablauf am 1. April: 11:30 Uhr MAHNWACHE:
„Wenn die Herzlosigkeit der Regierung sprachlos macht …“
Beginn: 12.30 Uhr, Paderborn, Marienplatz Poetry-Slam, anschließend Schweigeminuten,
Rede Pro Abschiebestopp: Reinhard Borgmeier, Paderborner Flüchtlingsrat

Wenn der Schulausschussvorsitzende Alois Lienen (CDU) öffentlich äußert, die Grundschulen in Paderborn könnten kaum noch ihren Bildungsauftrag erfüllen aufgrund der mangelnden personellen Besetzung, führt das natürlich zu Diskussionen im Schulausschuss. So geschehen in der letzten Sitzung Anfang März.
„Wenn eben dieser Schulausschussvorsitzende für die nächste Sitzung am 4. April den Kreisvorsitzenden des VBE als Referenten und seine Stellvertreterin einlädt, so reibt man sich doch verwundert die Augen“, so Roswitha Köllner, Ratsfrau der DIP und Mitglied im Schulausschuss.

Das feine Gespür von Markus Mertens ersetzt noch keine Fakten. Da jeder Euro nur einmal ausgegeben werden kann, habe ich durch Sonntagsöffnung nicht unbedingt mehr Umsatz. Wer sonntags seine Ware in einem kleinen Fachgeschäft kauft, bleibt am Montag eben zu Hause. Dafür habe ich höhere Personalkosten oder muss als inhabergeführter Betrieb selber hinter der Ladentheke stehen. Der Zuschlag für Sonntagsarbeit beträgt nach dem Tarifvertrag des Einzelhandels NRW 120 %. Aber was ist mit den nicht tarifgebundenen Unternehmen? Das ein Freizeitausgleich gewährt wird, ist eine Selbstverständlichkeit und muss wohl nicht als Wohltat hervorgehoben werden